Zander

Der Zander ist ein Raubfisch und kommt in Deutschland sowohl in stehenden als auch in fließenden Gewässern vor. Selbst in der Ostsee ist er zu finden. Er gehört zur Familie der Barsche und ist der größte europäische Vertreter dieser Gruppe im Süßwasser.

Wie groß und alt wird die Fischart und wo lebt sie?

Zander bevorzugen Gewässer mit mindestens 4 bis 5 m Tiefe als Lebensraum. Sie ernähren sich von anderen kleinen Fischen. Durchschnittlich werden die Fische 40 bis 50 cm groß. Das größte jemals in Deutschland gefangene Exemplar war 105 cm lang und 19 kg schwer. Die Fische können 10 bis 20 Jahre alt werden.

Was gilt es beim Fang zu beachten?

Die Fischart gilt als anspruchsvoller Sportfisch, da die Sander scheu und vorsichtig sind. Sie laichen bei einer Wassertemperatur von 12- 15°C, in den Monaten Apriĺ und Mai. Während dieser Zeit ist Schonzeit. Die Schonmaße liegen je nach Bundesland zwischen 40 und 50 cm. Die besten Fangmonate sind nach der Laichzeit und von September bis Dezember. Die Fische sind am ehesten dort zu finden, wo es viele kleine Futterfische gibt. Als Köder eignen sich Lebendfische wie Ukelei, Rotaugen, Kaulbarsche und andere. Der Einsatz von Fischhälften oder Fischstücken ist ebenfalls möglich. Als Kunstköder eignen sich Gummifische, Blinker, Wobbler und Twister.

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