Streifenbarsch

Der Streifenbarsch ist eine Kreuzung aus dem Felsenbarsch und dem Weißbarsch. Er ist an seinen dunklen Längsstreifen zu erkennen, die horizontal über den silbrigen Körper verlaufen. Diese Fischart wächst schnell, erreicht eine Länge von ca. 30 bis 90 Zentimeter und wird maximal 12 Kilogramm schwer. Der Streifenbarsch kann bis zu 30 Jahre alt werden.

Seine Heimat ist Amerika, er wird aber auch in Israel gezüchtet, von wo aus die Fischart nach Deutschland kam. Idealer Lebensraum ist das Meer, er kann ebenfalls im Süßwasser gehalten werden. Gebiete mit Flussmündungen, Gewässer mit Strömungen sowie Wassertemperaturen zwischen 7 und 18 °C werden bevorzugt. Diese fleischfressenden Raubfische ernähren sich von kleinen Wasserlebewesen und Fischen, insbesondere von Heringen.

Die ab dem 4. Lebensjahr geschlechtsreifen Weibchen laichen zwischen April und Juni in Flussgebieten. Die Eier werden von den Männchen befruchtet, deren Geschlechtsreife bereits ab dem 2. Lebensjahr eintritt. Eier und Larven treiben mit der Strömung, während sie zu jungen Fischen heranreifen.

Diese stattliche Fischart ist am besten früh morgens, in der Abenddämmerung oder nachts zu angeln, wenn sie auf Beutezug geht. Abhängig von der Wassertemperatur und den örtlichen Gegebenheiten sind Streifenbarsche entweder direkt unter der Oberfläche oder in größeren Tiefen anzutreffen. Die besten Köder sind Lebendköder wie Aale, Heringe, Fischfetzen oder Würmer.

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