Rotauge

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Rotauge

Die Fischart Rotauge, lateinisch Rutilus rutilus, wird auch die Plötze genannt und gehört zur Familie der Karpfenfische. Sie wird 25 bis 40 cm lang und kann ein Gewicht von 2 Kilogramm erreichen. In der Regel angelt man jedoch kleine Fische von etwa 100 Gramm. Seinen Namen verdankt dieser Schwarmfisch seinen auffallend roten Augen. Seine Lebenserwartung liegt bei maximal 10-12 Jahren. Als beliebte Beute von Raubfischen erreichen die meisten Exemplare dieses Alter jedoch nicht.

Am wohlsten fühlt sich dieser anpassungsfähige Fisch in stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Sein Verbreitungsgebiet liegt in Europa nördlich der Alpen und der Pyrenäen bis zum Ural. Im nördlichen Skandinavien und südlichen Balkan kommt diese Fischart nicht vor.

Rotaugen laichen im späten April und im Mai, wenn sich das Wasser auf Temperaturen zwischen 6 und 10 Grad Celsius erwärmt hat. Nach 4 bis 10 Tagen schlüpfen die Larven.

Am leichtesten lässt sich dieser Fisch mit Maden fangen. Auch Tauwurm, Mistwurm, Brot, Mais, Hanf und sogar Fliegen sind geeignete Köder. Man darf auf diese Fischart überall das ganze Jahr angeln. Beste Fangzeiten sind die wärmeren Monate, doch selbst im Winter kann der Angler Erfolg haben. Beliebt sind Rotaugen als Köderfische für Räuber wie Zander, Hecht, Barsch und Aal.

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