Marmorkarpfen

Marmorkarpfen gehören nicht zu den einheimischen Fischarten, sondern wurden in Deutschland in den sechziger Jahren eingebürgert. Sie kommen ursprünglich aus China.

Wo kommt die Fischart vor und wie groß wird sie?

Der Fisch lebt hauptsächlich in tiefen, ruhig fließenden Flüssen mit warmen Wasser. Er gehört zu den Friedfischen und ernährt sich von Wasserpflanzen. Auch in wärmeren Seen und Teichen kommt er vor. Die Durchschnittsgröße der Fische liegt bei 70 bis 90 cm, unter idealen Bedingungen kann er jedoch bis zu 120 cm lang und 45 kg schwer werden.

Wie und wann werden Marmorkarpfen gefangen?

Die beste Fangzeit ist die warme Jahreszeit von Mai bis Ende September. In Flüssen ist die gesellig lebende Fischart am ehesten in Gebieten mit ruhiger Strömung (Altarme, Buhnen) zu finden. Zum Angeln kann dieselbe Ausrüstung wie für Karpfen verwendet werden. Als Köder funktionieren Brotflocken oder Teig. In der freien Natur pflanzen sich die Fische in Deutschland nicht fort. Deswegen gibt es auch keine Schonzeiten oder Schonmaße. Die Fische nehmen nur selten einen Köder gezielt an, es empfiehlt sich, sie anzufüttern. Mit etwas Glück beißen sie auf den Köder in der Futterwolke. Richtig gut beißen sie nur bei Wassertemperaturen über 22°C. Manchmal kann man die Fische auch in Warmwasser-Auslässen von Kraftwerken finden.

Alle Fischarten

Fishman.Club | Club für Angler, Angelvereine, Forellenseen bzw. Forellenteiche, Angelläden und Angelschulen