Karpfen

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Karpfen

​Der Karpfen, lateinisch Cyprinus carpio, gehört zu den ältesten Speisefischen Mitteleuropas. In der Wildform ist er vom Aussterben bedroht und wird deshalb häufig in Fischteichen herangezogen. Gezüchtete Formen werden anhand ihrer Beschuppung in Schuppen-, Zeil-, Spiegel-, Nackt- und Lederkarpfen unterschieden.

Karpfen können je nach Spezies bis zu 1,20 Meter lang werden und ein Gewicht von 25 Kilogramm erreichen. Die Lebenserwartung eines Karpfens beträgt zwischen 10 und 40 Jahren.

Als Lebensraum dienen ihm warme, langsam fließende oder stehende Gewässer mit schlammigem Grund. Dort stößt der Karpfen auf seine Nahrung, die sich aus Würmern, Insektenlarven, Schnecken und Pflanzenteilen zusammensetzt.

Die Laichzeit findet im Frühjahr statt, dann legt das Weibchen im seichten Teil des Gewässers cirka eine Million Eier ab, um sie anschließend vom Männchen befruchten zu lassen. Nach etwa einer Woche schlüpfen die Jungkarpfen und sind in ungefähr drei Jahren geschlechtsreif.

Gute Karpfenbestände bieten der Rhein, der Main, die Donau oder die Elbe, besonders in Hafennähe, Nebenarmen oder Buhnenabschnitten und speziell angelegte Teiche, in denen der Angelfisch zu diesem Zweck ausgesetzt wird.

Als beste Angelzeit gelten das Frühjahr und der Herbst, weil Karpfen dann vermehrt auf Nahrungssuche sind. Zu den geeignetsten Karpfenködern zählen Boilies und die günstigen Alternativen Hartmais, Maden, Mist- und Tauwürmer oder Schwimmbrot.

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