Hecht

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Hecht

​Der Hecht (Esox lucius) gehört zur Familie der Hechte (Esocidae). Er ist ein gefräßiger Räuber, der einen langen und schlanken Körper besitzt, der ideal für rasante Überfälle aus dem Hinterhalt gebaut ist.​ Diese Fischart neigt zu Kannibalismus, d.h. mehr als 90 Prozent der Jung-Hechte werden durch Artgenossen gefressen.​

Die weiblichen Exemplare erreichen eine Maximalgröße von bis zu 1,50 m. Die Männchen hingegen sind meist ca. 1m lang. Er kann ein Alter von 15 Jahren erreichen, aber auch ein Alter von 30 Jahren ist möglich, allerdings dann meist in Gefangenschaft.​

Dieser Fisch ist ein Süßwasserfisch, d.h. sein Lebensraum befindet sich in Flüssen und Seen. Meist hält er sich als Standfisch in Krautbetten oder Höhlen unter überstehenden Baumstümpfen oder Ästen in der Uferregion von Seen auf. Diese Reviere verteidigt er energisch gegen seine Rivalen. In Flüssen mit schwacher Fließgeschwindigkeit, ist er ebenfalls zu finden.​ Die Laichzeit dieser Fischart ist im Frühjahr, d.h. meist von Februar bis April finden die Paare in flachen Gewässern zusammen.​

Da die Hauptnahrung des Hechtes aus anderen Fischen besteht sind die erfolgreichsten Köder beim Hechtangeln zum einen Köderfische, wie z.B. das Rotauge oder andere Köder wie Wobbler, Blinker, Gummifische und Spinner, die die gängigen Beutefische dieser Fischart imitieren. Die Schonzeit für diesen Fisch ist in Deutschland von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und reicht vom 01.01. in Berlin bis zum 15.05. in Rheinland-Pfalz. Außerhalb dieser Zeit darf der Fisch in den passenden Gewässern mit gültigem Fischereischein und mit entsprechender Angellizenz geangelt werden.​

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