Brachse

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Brachse

Die Brachse ist auch unter den Namen Blei-Brachse, Brachsme, Brasse oder Bresen bekannt. Ihr seitlich abgeflachter Körperbau mit dem hohen Rücken erinnert an eine Scheibenform. Brachsen sind bräunlich bis graugrün, teils auch silbrig gefärbt; dabei ist der Bauch fast weiß, der Rücken dunkel. Die Brachse erreicht eine Größe von 30-70 cm und kann bis zu 10 kg schwer und 15 bis 25 Jahre alt werden. Der Karpfenfisch erlangt die Geschlechtsreife zwischen dem vierten und achten Lebensjahr – die Laichzeit von April bis Juli dauert etwa zwei Wochen.

Brachsen leben primär in langsam fließenden Gewässern, kommen jedoch auch in Teichen und im Brackwasser von Flussmündungsgebieten vor. Die Fische bevorzugen nährstoffreiche Seen mit einem schlammigen Grund, sind jedoch auch häufig in Strömen, Talsperren und Baggerseen zu finden.

Gewöhnlich erfolgt der Brachsenfang beim Stipp- oder Federangeln. Als Köder eignen sich u. a. Regenwürmer, Maden oder Mais. Die größten Brachsenfänge erfolgen in Deutschland im Ismaninger Speichersee, im Forggensee, im Wertach-Stausee und in den Zuflüssen des Bodensees. Sehr große Brachsen gibt es z. B. auch in der Weser, im Rhein, in der Isar, in der Donau sowie der Elbe, im Bodensee und in der Ostsee. Die Fangzeit der Brachse reicht von April bis Juni und von September bis November.

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