Aal

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Aal

​Der Aal ist eine Fischart, die sich vor allem durch ihre Größe auszeichnet: Aale werden einen halben bis zwei Meter lang. Sie sind für ihre gestreckte Gestalt, die stark an Schlangen erinnert, bekannt.​ Im Querschnitt ist ihr Körper rund, jedoch findet sich im hinteren Drittel eine seitliche Abflachung. Die Flossen von Rücken, Schwanz und After bilden einen einzigen Flossensaum.​

Zur Vermehrung wandern Aale in den Atlantik, wo dann die Eiablage und das Schlüpfen der Larven erfolgt. Die Larven werden aufgrund ihrer Form auch als Weidenblattlarven bezeichnet. Sie brauchen etwa drei Jahre, um wieder an die europäischen Küsten zu gelangen. Wenn sie Küstengewässer erreicht haben, wandeln sie sich zu den etwa 7cm langen Glasaalen um, die in die Binnengewässer im Landesinneren schwimmen. Mit etwa 12 Jahren werden Weibchen geschlechtsreif, bei männlichen Tieren ist dies sogar schon im Alter von sechs Jahren möglich. In freier Wildbahn können Aale bis zu 50 Jahre alt werden, in Gefangenschaft in Einzelfällen sogar deutlich über 100 Jahre.​

Gefangen wird Aal oft in sogenannten Aalreusen. Das sind spezielle Netzvorrichtungen, in denen gleichzeitig sehr viele Aale gefangen werden können. Will man nur einige wenige Aale fangen, so sind als Köder besonder Tau- und Mistwürmer zu empfehlen. Auch Nacktschnecken kommen in Frage. Im Prinzip ist die Fischart zu jeder Jahreszeit zu angeln. Besonders empfehlenswert ist jedoch der Versuch im Sommer in flachen Wassertiefen von etwa 10cm.​

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